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Hype oder Flow - was bringt die Zukunft?

Do 18.02.2016

Autor : Corinne Rüetschi

Was bringt die Zukunft? Eine Frage, die sich viele von uns stellen. Dr. David Bosshart, Trendforscher am GDI, äusserte sich anlässlich einer Tagung zu Trends und Gegentrends. 

Die Zukunft ist schneller, digitaler, vernetzter. Das wissen wir. Während die „alte“ industrielle Welt auf Mangel und Knappheit basierte und Geld die einzig akzeptierte Währung war, stützt sich die digitale Welt auf Überfluss. Daten sind die neue Währung. Als unausweichliche Folge davon, so Bosshart, nimmt die Selbst- und Fremdkontrolle zu. Im gleichen Atemzug skizziert er spannende Projekte und Produkte der Zukunft: Hybride Autos, die als Sitzungszimmer oder Sammeltaxi dienen, Roboter, die im Haushalt helfen - das Thema wird übrigens sehr schön im Film «Robot and Frank» umgesetzt -  und Dronen, die Lebensmittel an unsere Haustür liefern sind nur ein paar der Szenarien, die uns möglicherweise erwarten. 

Wo ein Trend ist, ist auch ein Gegentrend

Aufhorchen lassen mich deshalb einige der von Bossart skizzierten Gegentrends. Das Bauchgefühl und die Intuition, kluge Vereinfachungen und emotionale Strategien werden immer wichtiger. Je komplexer das Thema, umso wichtiger werden die Gefühle. Das wiederum bestätigt die neue Lebensart «Homing». Unter «Homing» versteht man das eigene Zuhause als Mittelpunkt der sozialen Aktivitäten. Anstatt sich in Restaurants oder auf Partys zu treffen, kocht man mit Freunden in der eigenen Küche, spielt Karten oder sieht sich gemeinsam einen Film an. Gemütlichkeit, nicht Perfektionismus, wird gross geschrieben. Ein weiterer Trend, der dem immer schnelleren, technologischen Wandel Gegensteuer gibt, ist, mit eigenen Händen etwas zu erschaffen. Sei es ein Kuchenrezept der Grossmutter auszuprobieren, ein Hochbeet auf dem Balkon anzulegen oder die Wintermütze selber zu stricken.   

Digital Detox 

Ich persönlich bin erleichtert, dass auch das Thema Digital-Detox salonfähig wird. Somit muss ich mich nicht mehr länger rechtfertigen, wenn ich an Wochenenden keine Emails checke oder mein Handy auch mal einen Sonntag lang auf „stumm“ geschaltet in der Handtasche liegen bleibt.   

Übrigens, wer sich am kommenden Wochenende auf das Abenteuer «Digital-Detox» einlassen möchte, sollte mal einen Blick in die Zeitschrift flow http://www.flowmagazine.com/ werfen. Der Titel ist Programm zugleich. Das liebevoll im Retro-Stil gestaltete Titelbild lädt ein, bei Cappuccino oder Tee die schnelle Welt für einmal aussen vor zu lassen und entspannt in (nostalgischen) Tagträumen zu versinken.


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